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Liveticker Ukraine-Krieg: 100 Söldner der ukrainischen Fremdenlegion an einem Tag vernichtet

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: 100 Söldner der ukrainischen Fremdenlegion an einem Tag vernichtetQuelle: Sputnik © Walentin Kapustin

  • 26.09.2022 22:45 Uhr

    22:45 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:30 Uhr

    DVR: Wahlbeteiligung am Referendum erreicht knapp 87 Prozent

    Zum Ende des vierten Abstimmungstages hat die Wahlbeteiligung am Referendum über den Beitritt der Donezker Volksrepublik zu Russland 86,89 Prozent erreicht. Dies gab der Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission der DVR, Wladimir Wyssozki, bekannt. Er erklärte gegenüber der Donezker Nachrichtenagentur (DAN):

    "Innerhalb von vier Tagen hat die Wahlbeteiligung in der DVR 86,89 Prozent erreicht."

    Wyssozki fügte hinzu, dass auf dem Gebiet der Republik 1.480.905 Personen abgestimmt hätten. Zu Wahllokalen im Ausland seien 411.962 Personen erschienen. Zuvor berichtete die Zentrale Wahlkommission, dass die Wahlbeteiligung an den ersten drei Tagen 77 Prozent überstiegen hatte.

  • 21:47 Uhr

    USA: Keine Anzeichen für Vorbereitung eines russischen Nuklearschlags

    Die Vereinigten Staaten sehen gegenwärtig keine Anzeichen dafür, dass Russland einen Einsatz von Atomwaffen vorbereite. Dies erklärte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, während eines Pressegesprächs. Sie äußerte allerdings, dass die USA die nukleare Bedrohung ernst nähmen. Jean-Pierre sagte:

    "Wir nehmen diese Bedrohungen sehr ernst, doch wir sehen keine Gründe für eine Änderung der Bereitschaft unserer eigenen Nuklearstreitkräfte zu diesem Zeitpunkt."

  • 21:07 Uhr

    Ukrainische Truppen feuern über 110 Geschosse auf DVR ab

    Das ukrainische Militär hat im Laufe des Tages über 110 Geschosse auf das Gebiet der Donezker Volksrepublik abgefeuert. Dies meldete die Volksmiliz der DVR auf ihrem offiziellen Telegram-Kanal. Neben Geschossen der Kaliber 155 und 152 Millimeter seien auch Schmetterlingsminen durch Mehrfachraketenwerfer vom Typ BM-27 abgefeuert worden. Die Volksmiliz meldete weiter:

    "Neun Siedlungen der Republik wurden unter Feuer genommen. Durch den Beschuss erlitten vier Zivilisten Verletzungen. Ein Wohngebäude wurde zerstört, 21 Wohngebäude und vier Objekte der zivilen Infrastruktur wurden beschädigt."

    Wie aus der Meldung hervorgeht, werden die Angaben zu Verletzten und Zerstörungen ergänzt. Außerdem erinnerte die Volksmiliz wiederholt an die Gefahr der Schmetterlingsminen und ermahnte die Bevölkerung zu Vorsicht.

  • 20:32 Uhr

    Krim-Chef Aksjonow: Friedensvereinbarungen mit Kiew unmöglich

    Die einzig mögliche Lösung des Ukraine-Konflikts sei eine vollständige Kapitulation der ukrainischen Regierung, Verhandlungen mit Kiew seien unmöglich, erklärte das Oberhaupt der Krim, Sergei Aksjonow. In seinem Telegram-Kanal schrieb er:

    "Jegliche Verhandlungen mit diesen westlichen Marionetten sind unmöglich. Jede Friedensvereinbarung wäre unter gegenwärtigen Bedingungen eine Zwischenetappe. Unsere Feinde werden niemals anhalten. Welches Gebiet auch immer nach der militärischen Spezialoperation unter Kiews Kontrolle bleibt, man wird versuchen, es nach den letzten NATO-Standards aufzurüsten, alle möglichen Waffen liefern – einschließlich nuklearer. Selbst bei der kleinsten Chance werden sie weiter morden, Sabotageakte und Terroranschläge in befreiten Regionen veranstalten, Hass zwischen den Völkern säen."

    Aksjonow fügte hinzu, dass er nach dem Ende der Referenden in den Donbass-Republiken sowie in den Gebieten Saporoschje und Cherson eine Statusänderung der militärischen Spezialoperation erwarte. Die Abstimmungen würden den ungeklärten Status der entsprechenden Gebiete beseitigen und sie zu vollwertigen Teilen Russlands machen. In Bezug auf die Kampfhandlungen erklärte Aksjonow:

    "Wir werden de facto keine militärische Spezialoperation mehr, sondern eine Anti-Terror-Operation auf unseren Gebieten durchführen."

  • 19:53 Uhr

    Erdoğan hofft auf ein Treffen zwischen Putin und Selenskij

    Das offizielle Ankara hat die Organisation eines Treffens zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij zum Ziel. Dies erklärte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Während des Treffens solle eine Waffenruhe ausgehandelt werden. Erdoğan sagte in seiner Ansprache an die Nation nach einer Sitzung des Ministerkabinetts:

    "Unser Ziel ist es, in nächster Zeit eine Zusammenkunft von Putin und Selenskij zu organisieren, um eine dauerhafte Waffenruhe zu erwirken."

    Außerdem dankte der türkische Präsident Putin und Selenskij für die Zusammenarbeit bei der Organisation des Gefangenenaustauschs zwischen Moskau und Kiew.

  • 19:22 Uhr

    USA: Zusätzliche 457,5 Millionen US-Dollar zur Unterstützung der Ukraine bereitgestellt

    Der Außenminister der Vereinigten Staaten, Antony Blinken, hat am Montag erklärt, dass die US-Regierung weitere 457,5 Millionen US-Dollar bereitstellen werde, um die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden zu unterstützen. In der Erklärung hieß es:

    "Die Vereinigten Staaten haben heute weitere 457,5 Millionen US-Dollar an ziviler Sicherheitshilfe bereitgestellt, um die Bemühungen der ukrainischen Strafverfolgungsbehörden zu verstärken."

    Nach Angaben des US-Außenministers wird ein Teil dieses Geldes auch dazu verwendet, "die Bemühungen der ukrainischen Regierung zu unterstützen, Verbrechen zu dokumentieren, zu untersuchen und zu verfolgen", die nach Ansicht Washingtons und Kiews von den russischen Streitkräften begangen wurden.

  • 18:44 Uhr

    Litauen übergibt fünfzig M113-Schützenpanzer an Ukraine

    Litauen hat der Ukraine fünfzig Schützenpanzer vom Typ M113 übergeben. Der Verteidigungsminister Arvydas Anušauskas erklärte diesbezüglich während einer Übertragung des litauischen Rundfunkportals LRT:

    "Erst vor drei Tagen kamen die von uns geschickten Panzerfahrzeuge in der Ukraine an. Jetzt wurden der Ukraine fünfzig Schützenpanzer vom Typ M113 übergeben."

    Weitere Waffenlieferungen werde Litauen in Übereinstimmung mit der NATO vornehmen, so Anušauskas weiter. Der Minister merkte an, dass Vilnius als Kompensation für die abgegebenen Schützenpanzer eine schnellere Lieferung der bereits erworbenen US-amerikanischen Militärfahrzeuge vom Typ JLTV erwarte.

  • 18:12 Uhr

    Kreml: Kontakte zu USA auf angemessenem Niveau, aber sporadisch

    Der Kremlsprecher Dmitri Peskow hat am Montag der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti zufolge erklärt, dass die Kontakte zwischen Russland und den USA auf einem "angemessenem Niveau" seien. Peskow wörtlich:

    "Es gibt zwar Kanäle für den Dialog, aber die haben einen sporadischen Charakter. Zumindest kann man einige Notfallmeldungen zu wichtigen Themen einander nahebringen."

  • 17:36 Uhr

    Donezk: Ukrainische Truppen beschießen Donezk seit Beginn des Referendums ununterbrochen

    Der Beschuss von Donezk durch die ukrainische Armee während des Referendums über den Betritt der Donezker Volksrepublik (DVR) zu Russland, das am 23. September begonnen hat, habe weder am Tag noch in der Nacht aufgehört. Darauf wies der Bürgermeister der Stadt, Alexei Kulemsin, laut TASS am Montag hin. Er erklärte:

    "In diesen drei Tagen hat der Beschuss nicht aufgehört, weder nachts noch tagsüber. In der Nacht gab es heute schweren Beschuss. Seit dem Morgen stehen fünf von neun Stadtteilen unter Beschuss."

    "Lepestok-Antipersonenminen wurden in den Vierteln Kirowski und Petrowski entdeckt. Es gibt bereits verwundete Zivilisten, die unter anderem durch diese Lepestok-Minen verletzt wurden."

    Der Bürgermeister fügte hinzu, dass die Menschen trotz des Beschusses aktiv an der Abstimmung teilnehmen. Am Ende der drei Tage hätten rund 80 Prozent der Einwohner der Stadt ihre Stimme abgegeben.

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