Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew will in Konstantinowka Gefallene nicht nach Hause holen

5.07.2026 20:50 Uhr
20:50 Uhr
Flugabwehr zerstört mehr als 110 ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 116 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über zehn Gebieten und über der Teilrepublik Krim vom Himmel geholt.
20:29 Uhr
Staatliches Energieunternehmen der Ukraine meldet Großbrände an Objekten in mehreren Regionen
An mehreren Produktionsanlagen des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz sind Großbrände ausgebrochen. Laut einer Erklärung des Unternehmens werden die Anlagen den zweiten Tag in Folge angegriffen, der Beschuss dauert an. Großbrände brachen an Objekten in den Gebieten Poltawa, Charkow und Sumy aus, zudem meldete Naftogaz erheblichen Schaden.
Infolgedessen wurde der Betrieb einiger Anlagen vorübergehend eingestellt. Keiner der Mitarbeiter erlitt Verletzungen. Das Ausmaß des Schadens bleibt noch nicht bekannt, eine Bewertung beginnt, sobald es die Lage erlaubt, betont das Unternehmen.
19:56 Uhr
Skandal in Polen um "geheime" Waffenlieferung in die Ukraine

Eine in den USA hergestellte Patriot-Flugabwehrbatterie, die vom polnischen Militär eingesetzt wird (Archivbild)Urheberrechtlich geschützt Die polnische Regierung steht unter Druck, weil sie äußerst knappe Patriot-Flugabwehrraketen an die Ukraine geliefert haben soll, ohne das Parlament zu informieren. Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund eines wachsenden Streits zwischen Warschau und Kiew.
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19:30 Uhr
Polen legt Geheimdaten über Waffenlieferungen an die Ukraine offen
Polen wird alle geheimen Informationen über die Militärhilfe für die Ukraine zwischen 2022 und 2026 offenlegen. Dies erklärte der polnische Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz. In einem Beitrag auf X (Twitter) schreibt der Minister:
"Nach Rücksprache mit Ministerpräsident Donald Tusk und unter Wahrung der öffentlichen Rechenschaftspflicht sowie im Einklang mit dem Gesetz habe ich die Freigabe aller Spenden an die Ukraine im Zeitraum 2022–2026 angeordnet."
Die Lieferungen wurden von der Regierung der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) unter Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak initiiert, führt Kosiniak-Kamysz aus. Der amtierende Präsident Karol Nawrocki wird ebenso wie sein Vorgänger Andrzej Duda über jede Spende informiert.
Außerdem beauftragt Kosiniak-Kamysz den militärischen Nachrichtendienst, eine mögliche vorsätzliche Freigabe von Staatsgeheimnissen zu ermitteln. Der Minister betont:
"Wir sprechen über ein Kriegsgebiet an unserer Grenze, und jede Handlung, die den polnischen Nationalinteressen zuwiderläuft, gefährdet die Sicherheit polnischer Frauen und Männer – Herr Błaszczak, Sie haben dies bereits getan. Wir werden jeden dafür zur Rechenschaft ziehen, ungeachtet möglicher Immunität."
Die Erklärung des Ministers erfolgte in Reaktion auf Berichte über eine mögliche Lieferung von Patriot-Raketen an die Ukraine, die Polen zuvor in den USA erworben hatte. Es könnte sich bei der Lieferung um Raketen handeln, die für die polnische Luftverteidigung von entscheidender Bedeutung seien.
Krzysztof Bosak, einer der Vorsitzenden der Partei Konföderation der Freiheit und Unabhängigkeit, bemerkt hierbei, die Regierung habe im März, ohne Wissen des Sejm, teure und schwer zu beschaffende Patriot-Abfangraketen an die Ukraine geliefert.
18:57 Uhr
Behörden in Gebieten Saporoschje und Cherson melden Stromausfälle
Die ukrainischen Streitkräfte haben Energieobjekte im Gebiet Saporoschje angegriffen. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki kam es teilweise zu Stromausfällen. Kritisch wichtige Objekte wurden nicht betroffen. Reparaturarbeiten sind im Gange.
Auch alle Kreise im Gebiet Cherson seien vollständig oder teilweise ohne Strom, teilt Gouverneur Wladimir Saldo mit. Fachleute und Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz.
18:02 Uhr
Ukrainische Drohnen greifen Autos in LVR an – ein Toter, ein Verletzter
Ukrainische Drohnen haben zivile Fahrzeuge in fünf Stadtkreisen der Lugansker Volksrepublik (LVR) attackiert, teilt der Chef der Region Leonid Passetschnik mit.
Durch den Angriff auf ein Auto in der Stadt Kremennaja kam ein Mann ums Leben. Außerdem wurde ein Fahrzeug nahe der Stadt Stschastje getroffen, der Fahrer erlitt Verletzungen.
17:23 Uhr
Verteidigungsministerium: Kiew will in Konstantinowka Gefallene nicht nach Hause holen

Bei einem Austausch von sterblichen Überresten zwischen Russland und der Ukraine. Aufnahme vom 15. Mai 2026Ruptly / RT Die Ukraine hat sich geweigert, ihre gefallenen Soldaten aus Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik anzunehmen, erklärt das russische Verteidigungsministerium. Die Behörde teilt mit:
"Während der Gespräche zum Thema unter den Geheimdiensten lehnte die ukrainische Seite diesen Vorschlag ab."
Das Kiewer Regime unternahm absolut nichts, damit Familienangehörige die Gefallenen würdevoll bestatten könnten, betont das Ministerium. Einmal mehr habe die Ukraine ihre Haltung gegenüber gefallenen Soldaten als "Verbrauchsmaterial" demonstriert, die hauptsächlich durch Zwangsmobilisierung an die Front gebracht worden seien.
16:50 Uhr
Verteidigungsministerium: Mehr als 20 Medien weltweit wollen nach Konstantinowka kommen
Mehr als 20 Medien aus verschiedenen Ländern weltweit haben ihre Bereitschaft erklärt, nach Konstantinowka zu reisen, heißt es in einer Erklärung des russischen Außenministeriums. Demnach äußerten Medienvertreter den Wunsch, bei der möglichen Übergabe der sterblichen Überreste ukrainischer Soldaten vor Ort zu sein. Falls Kiew der humanitären Aktion zustimmt, wäre das Verteidigungsministerium willig, die Arbeit von Journalisten in Konstantinowka zu organisieren.
Die Befreiung von Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik hatte Moskau am 3. Juli gemeldet. Kurz daraufhin schlug das Verteidigungsministerium vor, gefallene ukrainische Soldaten an Kiew zu übergeben. Als Bedingung forderte das Ministerium, dass die Ukraine den Beschuss von Konstantinowka einstellt. Gemäß dem Vorschlag könnte ein Waffenstillstand am 6. Juli von 12 bis 18 Uhr Moskauer Zeit ausgerufen werden.
16:05 Uhr
Telefonat mit Trump: Putin schildert reale Lage auf dem Schlachtfeld

RT Am Samstag gratulierte Russlands Präsident Wladimir Putin dem US-Präsidenten Donald Trump zum 250. Unabhängigkeitstag. Dabei schilderte Putin die "reale Lage" auf dem Schlachtfeld und bekräftigte erneut seine Bereitschaft zu einer politisch-diplomatischen Lösung des Konflikts.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
14:36 Uhr
Peskow: Russische Truppen schaffen jetzt Sicherheitszone wegen ukrainischer Attacken tief in Russland
Der Kremlsprecher Dmitri Peskow hat erneut die ukrainischen Drohnenattacken auf Energieobjekte tief in Russland verurteilt. Im Gespräch mit dem Reporter Pawel Sarubin betonte der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin die "aggressive Natur des Kiewer Regimes". Die ukrainische Führung sei nun wegen ihrer Misserfolge an der Kontaktlinie zu allem bereit.
"Um die Sicherheit unserer Bürger zu gewährleisten, werden wir eine Sicherheits- oder eine Pufferzone schaffen müssen."
Sie entstehe bereits jetzt, da es deutliche Fortschritte im Vormarsch der russischen Truppen gebe, fügte Peskow hinzu. Niemand müsse daran zweifeln, dass sie genau so groß sein werde, dass Russland seine Sicherheit im vollen Umfang gewährleisten könne.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


