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"Klimawandel" oder "Wolkenimpfung"? Dubai versinkt in ungewöhnlichen Wassermassen

Die stärksten, jemals in einem Wüstenstaat verzeichneten Regenfluten ergossen sich auf die Straßen und den internationalen Flughafen von Dubai. Medial wird kontrovers diskutiert, ob dieses Ereignis dem sogenannten "Klimawandel" zuzuordnen ist oder dem nachweislichen "cloud seeding".
"Klimawandel" oder "Wolkenimpfung"? Dubai versinkt in ungewöhnlichen WassermassenQuelle: AFP © ATIF BHATTI / ESN / AFP

Ein für die Region unerwarteter und sintflutartiger Regenguss belastet die Straßen und Autobahnen Dubais mit Hochwasser. Potenziell Abreisewillige der touristisch hochfrequentierten Millionenmetropole wurden aufgefordert, dem Flughafen fernzubleiben, da die Regenmassen einen kontrollierten Ablauf zum Stillstand brachten. Videos in den sozialen Medien belegen das beeindruckende, wie auch irritierende Ereignis:

Nach Angaben des Nationalen Zentrums für Meteorologie fielen in den Vereinigten Arabischen Emiraten am Dienstag "in Al Ain in weniger als 24 Stunden 254 mm (10 Zoll) Regen". Das war die höchste Niederschlagsmenge laut Al Jazeera seit Beginn der frühesten Aufzeichnungen im Jahr 1949, bevor das Land 1971 gegründet wurde. Die ARD-Tagesschau berichtet ergänzend:

"Dubai registrierte allein am Dienstag 142 Liter Regen pro Quadratmeter, wie die Nachrichtenagentur 'AP' berichtet. Andere Quellen sprechen von bis zu 254 Litern pro Quadratmeter. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge pro Jahr liegt im Emirat bei 95 bis 140 Litern pro Quadratmeter."

Neben Dubai seien auch die Nachbarregionen Bahrein, Katar und Saudi-Arabien von unerwarteten Regenfällen bis zu Orkanen überrascht worden. Im Sultanat Oman sind achtzehn Menschen in den Wassermassen ums Leben gekommen. Obwohl die heftigen Regenereignisse laut Medieninformationen am späten Dienstag nachgelassen haben, kam es auch am Mittwoch zu fortdauernden Störungen. So setzte die federführende Fluggesellschaft "Emirates", die staatliche Fluggesellschaft des Emirats Dubai, jegliche Abfertigung von Passagieren am Flughafen Dubai weiterhin bis Mitternacht aus.

Speziell in den internationalen sozialen Medien entwickelte sich umgehend eine kontrovers geführte Diskussion zu möglichen Gründen und Ursachen des Wetterereignisses. Erstgenannt dabei die Erklärung sogenannter erwartbarer Ereignisse durch den regelmäßig wiederkehrend seit Jahrzehnten prognostizierten "Klimawandel". 

Kritische Stimmen bringen jedoch eine Realität in die Diskussion, die medialpolitisch den sogenannten "Verschwörungsmythen" zugeordnet wird. Das sogenannte "cloud seeding", eine "Art Wettermodifikation, die darauf abzielt, die Niederschlagsmenge oder -art zu verändern, Hagel zu mildern oder Nebel aufzulösen", so eine Definition lautend.

Weniger bekannt ist, dass seitens offizieller Seite in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) diese Technik der eindeutigen Wettermanipulation offen kommuniziert wird. So hieß es bei n-tv bereits im Jahr 2021:

"Im Kampf gegen Wassermangel und Hitze im Sommer, erzeugen die Vereinigten Arabischen Emirate schon seit Jahrzehnten künstlichen Regen. Aktuell setzt Dubai auf Cloud Seeding – Wolkenimpfung. Doch die Wettermanipulation birgt auch Risiken."

In einem aktuelleren Artikel des Senders Deutsche Welle (DW) aus dem Dezember 2023, heißt es darlegend:

"Cloud Seeding: Wie kann man es regnen lassen? [...] Die Vereinigten Arabischen Emirate verwenden das sogenannte Cloud Seeding,  auf Deutsch "Wolkenimpfen", schon länger, um es in den trockenen Gebieten des Landes regnen zu lassen."

Der Beitrag warnt vor der erwartbaren Parallelrealität drohender Probleme, dass "wenn man es an einem Ort gezielt abregnen lässt, fehlt der Regen anderswo". Bezüglich der aktuellen Ereignisse in Dubai lauten bis dato unbestätigte Vermutungen von Kritikern in den sozialen Medien, dass rund 24 Stunden vor den massiven Regenmassen, außerhalb Dubais eine größere "Wolkenimpfung" erfolgt sei. Dieses Mal jedoch mit fatalen Auswirkungen für die rund 3,3 Millionen Bewohner der Wüstenmetropole.

Der in Dubai ansässige arabischsprachige Nachrichtensender Al Arabiya berichtete am 16. April in Bezug auf diese Theorie:

"Da der Klimawandel die Ozeane erwärmt, werden Saudi-Arabien und die anderen Golfstaaten nach Ansicht von Experten größere und häufigere Regenfälle erleben, während eine steigende Zahl von Wolkenimpfungsprogrammen die Niederschläge verstärken und die Süßwasserreserven in der Region erhöhen wird."

Weiter heißt es wörtlich in dem Artikel zu dem Thema einer vermeintlichen "Verschwörungstheorie":

"Regen machen, wo die Natur nicht hinkommt – In den benachbarten Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) werden seit über 20 Jahren Wolkenimpfungen vorgenommen, um mehr Regen aus vorbeiziehenden Stürmen herauszupressen. Wie Beamte Anfang des Jahres gegenüber 'Al Arabiya English' erklärten, plant das Land im Jahr 2024 rund 300 Einsätze zur Wolkenimpfung durchzuführen."

In den deutschen Medien finden sich in den Beiträgen zu dem Ereignis, unter anderem der ARD-Tagesschau, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, dem Focus, dem Spiegel, der Bild-Zeitung wie auch der Frankfurter Allgemeine Zeitung keinerlei Hinweise zum Thema der "Wolkenimpfung" als mögliche Ursache. Diese wird weder thematisiert noch erwähnt. Das ZDF titelt zu dem Thema: "Heftiger Regen legt Teile Dubais lahm", dies jedoch als Artikel zu schwächeren Ereignissen von Anfang März. Ein aktueller Bericht ist bis jetzt nicht zu finden.

Die jüngsten Formulierungen in Beiträgen zu den Wassermassen in Dubai und den Nachbarregionen variieren zwischen "schweren Regenfällen, "massiven Unwettern" und "extremen Wetterbedingungen".

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