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Chef des Jüdischen Weltkongresses: Israel muss Geheimdienste, Geld und Zensur für PR einsetzen

Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald S. Lauder, hat bei der jährlichen Konferenz der Jerusalem Post über die schlechte Reputation Israels in der Welt geklagt.

"Die UNO sollte das Ziel Nummer eins für Israels PR-Vergeltungsmaßnahmen sein", konstatierte er und schlug vor, dass "Israel die UNO dreimal so hart angreifen sollte, wie die UNO Israel angreift."

Der Zionist und Estée-Lauder-Erbe forderte, Israel solle keine Mühe scheuen, um den Kampf um die Deutungshoheit zu gewinnen. Zudem bestritt Lauder den vielfach dokumentierten Genozid Israels an den Palästinensern im Nahen Osten und bezeichnete ihn als Verleumdung.

Seiner Meinung nach sollte für "jedes gefälschte Foto eines hungernden Kindes in Gaza" ein "neuer Iron Dome" geschaffen werden, um "nicht nur diese endlose Flut von Lügen zu bekämpfen, sondern auch in die Offensive zu gehen." Lauder präzisierte:

"Es sollte eine völlig neue und äußerst wichtige Regierungsstelle mit einem neuen Leiter geben, nicht nur einen politischen Beauftragten, sondern jemanden, der sich mit PR auskennt und flexibel agieren kann." 

Sogar zur Höhe des Budgets dieser Stelle machte der Milliardär konkrete Angaben:

"Sie sollte in einem eigenen Gebäude untergebracht sein und über ein Budget in Höhe von einer Milliarde Dollar verfügen."

Dieses Geld sollte zu einem Teil aus der jüdischen Diaspora kommen. "Der Mossad und der Schin Bet sind unübertroffen" und sollten dafür ebenfalls als "hervorragende Geheimdienste eingesetzt" werden, fügte er hinzu.

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