Russland

Offenbar ein Todesopfer bei Großbrand in Einkaufszentrum in Moskauer Vorort

In einem Einkaufszentrum eines Moskauer Vororts ist in der Nacht ein Großbrand ausgebrochen. Dies teilte das russische Katastrophenschutzministerium heute auf Telegram mit. Bei dem Brand soll bisher ein Mensch ums Leben gekommen sein.

In einem Einkaufszentrum nordwestlich von Moskau ist in der Nacht zu Freitag ein Großbrand ausgebrochen. Wie das russische Katastrophenschutzministerium am frühen Morgen auf Telegram mitteilte, brach das Feuer demnach gegen 6 Uhr Ortszeit in dem Einkaufszentrum Mega Chimki des Moskauer Vorortes Chimki aus. Es droht aktuell auf andere Abteilungen des Komplexes überzugreifen. 

Bis zu 141 Feuerwehrleute und 47 Löschfahrzeuge sind derzeit damit beschäftigt, das Feuer zu bekämpfen. Bislang konnte es auf 7.000 Quadratmeter begrenzt werden, teilte das Ministerium mit und fügte hinzu, dass das Feuer in Bezug auf die Intensität der "Schwierigkeitsstufe vier von fünf zuzuordnen" sei. Aufgrund der Brandintensität wurde zudem die Luftfahrtabteilung des Ministeriums in Alarmbereitschaft versetzt. Bei Bedarf könnte dann rasch ein Löschflugzeug eingesetzt werden, um den Brand zu bekämpfen.

Das Feuer wird zudem von Explosionen begleitet, wie lokale Medien berichten. Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur TASS soll bei dem Brand auch ein Wachmann ums Leben gekommen sein. Dramatisches Filmmaterial, das derzeit im Internet die Runde macht, verdeutlicht das Ausmaß des Infernos. In mehreren Clips war mindestens eine Explosion in dem Einkaufszentrum zu sehen, und in einigen Medienberichten wurde darauf hingewiesen, dass in dem brennenden Teil des Gebäudes große Mengen von "Farben, Lacken" und anderen brennbaren Materialien gelagert waren.

Die Staatsanwaltschaft des Moskauer Gebietes teilte mit, sie werde eine Untersuchung des Vorfalls einleiten. Dabei würde die Einhaltung der russischen Gesetze, einschließlich des Brandschutzes, geprüft. Wie das Feuer genau ausbrach, ist derzeit unklar. Beamte bestätigten gegenüber RT jedoch, dass es zuerst in einem im Einkaufszentrum gelegenen OBI-Baumarkt ausgebrochen sei. 

Mehr zum Thema Liveticker Ukraine-Krieg: Neuer US-Verteidigungshaushalt enthält 800 Millionen US-Dollar für Ukraine

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.