
Trump-Besuch: USA wollen China davon überzeugen, Druck auf Iran auszuüben

Am Donnerstag beginnen in Peking Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Trump stattet einen Staatsbesuch in China ab.
Die USA wollen China dazu bringen, Druck auf Iran auszuüben, damit dieser im Nahostkonflikt Zugeständnisse macht. Dies erklärte US-Außenminister Marco Rubio in einem Interview für Fox News im Vorfeld eines Treffens der Staatschefs beider Länder in Peking.
Die Blockade der Straße von Hormus und die Taiwan-Frage werden voraussichtlich Gegenstand der Gespräche sein. Rubio zufolge liege es im Interesse der chinesischen Seite, "dies zu lösen".
"Wir hoffen, sie davon zu überzeugen, eine aktivere Rolle dabei zu spielen, Iran dazu zu bewegen, von dem Abstand zu nehmen, was er derzeit im Persischen Golf tut und zu tun versucht."
Rubio betonte, es liege im Interesse Pekings, die USA im Umgang mit Teheran zu unterstützen – trotz Chinas strategischer Beziehungen zu Iran. Grund dafür seien chinesische Schiffe, die weiterhin in der Straße von Hormus festsäßen und die Wirtschaft des Landes zusätzlich belasteten.
Er fügte hinzu, dass die Unterstützung der USA in der Iran-Frage letztlich Chinas exportorientierter Wirtschaft zugutekommen würde.
"Chinas Wirtschaft ist exportorientiert, das heißt, ihre Wirtschaft wird nicht durch das angetrieben, was sie im Inland konsumieren, sondern durch das, was sie herstellen und an andere Länder verkaufen."
Ferner betonte Rubio:
"Nun, wenn die Volkswirtschaften aller Länder der Welt aufgrund dieser Krise in der Meerenge zusammenbrechen, werden sie weniger chinesische Produkte kaufen, und die chinesischen Exporte werden drastisch zurückgehen."

Der Krieg der USA und Israels gegen Iran hat die Beziehungen mit China weiter verschärft, insbesondere nachdem das US-Finanzministerium Sanktionen gegen eine chinesische Raffinerie wegen des mutmaßlichen Kaufs von iranischem Öl eingeführt hatte. Als Reaktion darauf verbot Peking seinen privaten Raffinerien die Einhaltung der US-Beschränkungen, die von chinesischen Beamten als illegal verurteilt wurden.
China wies die Vorwürfe zurück, dass es Militärhilfe an Iran leiste. Zudem kritisierte Peking die USA, weil Washington die chinesischen Satellitenunternehmen auf die schwarze Liste gesetzt hatte. Grund dafür war die angebliche Lieferung von Daten an Teheran.
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