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Türkei meldet Drohnenangriff auf türkisches Schiff im Schwarzen Meer – Besatzung evakuiert

Nach Angaben der türkischen Behörden wurde das türkische Schiff Nadezhda, das Früchte und Obst beförderte, unweit der russischen Hafenstadt Noworossijsk im Schwarzen Meer von Drohnen angegriffen. Mindestens drei Seeleute erlitten dabei schwere Verletzungen. Die Besatzung wurde nach Noworossijsk evakuiert. 

Am Montag ist das türkische Schiff Nadezhda im Schwarzen Meer auf dem Weg vom Hafen der russischen Stadt Noworossijsk nach Samsun in der Türkei von Drohnen angegriffen worden. Laut der türkischen Generaldirektion für Seefahrt seien alle 22 Besatzungsmitglieder, darunter 13 türkische Staatsbürger, von russischen Seestreitkräften in den Hafen von Noworossijsk evakuiert worden. Nach Angaben der Behörde befänden sich drei Seeleute in ernstem Zustand. In der Erklärung heißt es weiter, dass die Schiffskabinen und der Bug des Schiffes bei dem Angriff beschädigt worden seien. Zudem sei ein Feuer ausgebrochen. Später präzisierte die Behörde, dass elf Verletzte in Russland in ein Krankenhaus eingeliefert worden seien. Weitere Besatzungsmitglieder seien in einem Hotel untergebracht worden. 

Nach Angaben der Zeitung Cumhuriyet soll das Schiff frisches Obst und Gemüse von der Türkei nach Russland transportiert haben. Der Vorfall ereignete sich gegen 16:30 Uhr türkischer Zeit vor der Küste von Noworossijsk. Der Kapitän des Schiffes, Yalçın Şahin, behauptete, der Angriff sei von der Ukraine verübt worden und dass sechs bis sieben Drohnen dabei eingesetzt worden seien. Das Blatt schrieb weiter, dass die Besatzung versucht habe, das Feuer selbst zu löschen. Die russische Marine habe aufgrund der Drohnenbedrohung Schwierigkeiten, sich dem angegriffenen Schiff zu nähern.

Ankara hat auf den Vorfall bereits reagiert. Das türkische Außenministerium rief dazu auf, Schritte zu unternehmen, um die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer zu gewährleisten. In ihrer Stellungnahme warnte die Behörde, dass "die Eskalation im Schwarzen Meer vielfältige negative Folgen haben wird, unter anderem für die Ernährungssicherheit", sollten keine Präventivmaßnahmen ergriffen werden.

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